Was soll man über ein Konzert schreiben, in dem die lachenden, ja glücklichen Gesichter der Zuhörer und Musiker bereits alles sagen, was gesagt werden muss?

Von Sonntag bis Mittwoch hatten 120 Nachwuchsmusiker im Alter zwischen 12 und 18 Jahren in einem intensiven Unterrichtsprogramm unter Anleitung des Dozenten der Musikzentrale an den Instrumenten Bass, Gitarre, Klavier bzw. Keyboard, Schlagzeug sowie Gesang zunächst die 13 Songs vorbereitet. Diese wurden am Nachmittag in den eigens zusammengestellten Bands gemeinsam geprobt und verfeinert, Details ausgearbeitet und eine Performance einstudiert.

Auf diesen Moment hatten die Nachwuchsmusiker aus ganz Hessen drei Tage hingearbeitet: Das große Abschlusskonzert des Bandcamps Mittelhessen vor Eltern, Freunden, den Dozenten des Camps und natürlich den übrigen Teilnehmern. Als am Mittwoch Abend in der gepackt vollen Regenbogenhalle der evangelischen Jugendburg in Hohensolms die ersten Töne zu hören waren, da war die intensive Probenarbeit förmlich greifbar, mit solchem Eifer gingen die rund 100 Musiker zu Werke.

Den Auftakt des  rund zweistündigen Programms bildete die Band Freiraum mit dem Song „Einmal um die Welt“ des Rappers CRO, gefolgt von „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller, gefolgt von The Undecided mit „Rollin In The Deep“ von Adele und sowie „Stop And Stare“ von One Republic. Die Troublemakers schlugen zunächst mit „The Reason“ von Hoobastank ähnlich ruhige Töne an, bevor es mit einem beeindruckenden „T.N.T.“ richtig zur Sache ging. Erkenntnis: Man kann auch mit 12 Jahren bereits eine mächtige Rockröhre sein!

Doch es standen nicht nur Cover Songs auf dem Workshopprogramm, sondern auch Kurse für Komposition und Lyrics. Mit „Last Steps“ bot die Band The Workshops einen vollständig auf dem Camp entstandenden Pop Song dar, der durchaus Radioqualitäten besitzt.

Als echte „Helden des Sound“ erwies sich auch die nächste Band, die mit „Save And Sound“ und „Heroe“ die Halle zum Tanzen brachten. Alle diese Bands hatten sich im Verlauf des Camps aus Einzelmusikern formiert und die Songs unter Anleitung der Musikzentrale Dozenten einstudiert. Unter den Teilnehmern waren jedoch auch drei bereits existierende Bands, so die Band der Kreukirchen Gemeinde, Lebe Deinen Traum, die aus der Schulband der Eichendorff Schule hervorgingen und Awaiting Friday, die ehemalige Schulband der Lahntalschule, ergänzt um die Brüder Leonhard und Jonas Usinger an Schlagzeug und Bass. Aufgabe dieser Bands war es, zunächst einen Song aus ihrem bisherigen Programm auszuarbeiten, bevor es an einen gänzlich neuen ging. Auch diese Bands meisterten ihre Proben mit Bravour und agierten bei „Numb“ (Linking Park), „Clocks“ (Coldplay), „Little Talks“ (Of Monsters And Men), „Get Lucky“ (Pharrell Williams) sowie mit „Locked Out Of Heaven“ (Bruno Mars) mit ungeheurer Spielfreude und Können. Lebe Deinen Traum steuerte mit „Open My Eyes“ eine weitere Eigenkomposition zum Gelingen des Konzerts bei.

Als letzte Band des Abends gingen dann die Reminders an die Instrumente – aus gutem Grund der krönende Abschluss. Denn nach How You Remind Me folgte Andreas Bouranis Song „Ein Hoch auf uns“ die heimliche Hymne des Bandcamps. Zu recht durften sich die Teilnehmer mit diesem Titel selbst hochleben lassen und so wurde er von allen Sängerinnen und Sängern gemeinsam geschmettert.

Und so lag der Erfolg des Konzerts neben dem Enthusiasmus der Musiker und der einhelligen Begeisterung des Publikums in der hohen Qualität der Darbietungen. Viele Eltern zeigten sich erstaunt, was die Kids unter Anleitung der professionellen Musiker auf die Bühne brachten. Das erklärte Ziel der Veranstalter, aus Einzelmusikern Bands zu formieren, ist mehr als nur erreicht worden, denn viele Musiker werden auch über das Camp hinaus gemeinsam spielen, so die einhellige Meinung, als man sich bei der After Show Party glücklich und stolz von den Erlebnissen während des Camps und auf der Bühne berichtete.

Das Bandcamp Mittelhessen war ein Projekt des Bundesverbands Popularmusik, durchgeführt von der Musikzentrale, der hessischen Landesvertretung des 2012 gegründeten Verbands der PopMusik Förderer in Deutschland. Durch die Finanzierung des Camps aus Mitteln des Programme „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesbildungsministeriums, waren sowohl alle Unterrichtsleistungen als auch Unterkunft und Verpflegung kostenlos für die Teilnehmer.

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